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Orange Pure Innergy

Elektro-Fahrräder

Vorteile

  • Elegantes, schnörkelloses Elektrofahrrad mit wartungsarmem geschlossenem Kettenkasten und Rotationssensor.
  • Niedriger, geräumiger Einstieg am Damenmodell
  • In den Niederlanden entworfene und in Europa gefertigte Technik garantiert optimale Zuverlässigkeit.
  • Vier Akkupacks zur Auswahl: bronze, silber, gold und platin.
  • Geräuschloser Motor im Vorderrad, sehr gut geeignet für lange Strecken.
Preis ab € 1699 Händler anzeigen

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Vergleichbare Modelle

  • Ausführungen

    Erhältlich in den Rahmengrößen

    Damen: 46, 49, 53, 57, 61. Herren: 53, 57, 61

    Welche Rahmengröße brauchen Sie?

    Vorteile

    • Elegantes, schnörkelloses Elektrofahrrad mit wartungsarmem geschlossenem Kettenkasten und Rotationssensor.
    • Niedriger, geräumiger Einstieg am Damenmodell
    • In den Niederlanden entworfene und in Europa gefertigte Technik garantiert optimale Zuverlässigkeit.
    • Vier Akkupacks zur Auswahl: bronze, silber, gold und platin.
    • Geräuschloser Motor im Vorderrad, sehr gut geeignet für lange Strecken.
    • Das meistverkaufte Modell in den Niederlanden im Jahr 2011. Nominiert zum E-Bike des Jahres 2011!

    Spezifikationen

    • Elektro-Fahrräder
    • Orange Pure Innergy
    • Orange Pure Innergy - T7V
    • 2012
    • 7
    • Aluminium
    • 46, 49, 53, 57, 61
    • 53, 57, 61
    • royal silver, royal silber/schwarz
    • Rotation
    • V-Brake
    • Rollerbrake
    • Shimano Nexus
    • Cr-Mo, ungefedert und leichtgewichtig
    • Gazelle Shuttle
    • federnd
    • Selle Royal Star
    • Schwalbe City Lite
    • Gazelle Rodi Vision
    • 16 x 2
    • Gazelle lightVision Compact LED Innergy
    • Akku
    • Gazelle A-Vision Innergy, integriert in Akku.
    • Gazelle 2 Line Mildly Geometric
    • Gazelle Innergy Aluminium-Träger
    • Gazelle Aerowing II Vario Comfort
    • Gazelle Axa Defender
    • ja
    • nein
    • nein
    • Wahlweise Bronze, Silber, Gold oder Platin
    • 24,8 kg
    • € 1699 (inklusive Akku bronze)
  • Zubehör für Orange Pure Innergy

    • Movanext Fahrradbrücke
      • - Sichere Montage auf der Anhängerkupplung ohne Adapter.
      • - Belastbar bis 80 kg.
      • - Einklappbar und damit leicht zu verstauen.
      • - Duostecker serienmäßig im Lieferumfang.
      • - Kann 2 Elektrofahrräder aufnehmen.
      • - In Kombination mit der Auffahrrinne nehmen Sie Ihre Fahrräder immer mühelos mit auf Reisen.
    • E-Bikes
      • Wie funktioniert Ihr Elektrofahrrad?

        Das Innergy-System besteht aus vier bzw. fünf Hauptkomponenten:
        - Dem Akku: integriert in den Gepäckträger;
        - Dem Motor: integriert in die Nabe des Vorderrads. Auch die Fahrradsteuerung ist in den Motor integriert.
        - Dem Display: am Lenker angebracht;
        - Dem Rotationssensor: am vorderen Kettenrad angebracht;
        - (bei den Modellen Xtra und Excellent) Tretkraftsensor: an der Hinterachse angebracht.

        Die Fahrradsteuerung ist in den Motor des Fahrrads integriert. Diese Steuerung bestimmt bei der eingestellten Unterstützungsstufe, der gemessenen Rotation und gegebenenfalls der Tretkraft, wie viel Unterstützung der Motor bietet. Den Unterstützungsgrad stellen Sie selbst mit Hilfe des Displays am Lenker ein. Der Motor wird vom Akku mit Strom versorgt. Die Rotations- und eventuelle Tretkraft wird mit den oben genannten Sensoren gemessen. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der Funktion beider Sensoren.

        Funktionsweise des Rotationssensors
        Ihr Fahrrad ist mit einem Rotationssensor ausgestattet. Dieser Sensor erkennt, ob und in welche Richtung Sie treten. Der Sensor befindet sich beim Kettenblatt und registriert, wie viele Zähne des Zahnrads sich an ihm vorbeibewegen. Sobald sich das Kettenblatt vorwärts dreht – also sobald Sie vorwärts treten –, bietet der Motor Unterstützung, falls Sie die Unterstützung am Display eingeschaltet haben. Wenn Sie also nicht oder rückwärts treten, bietet das Fahrrad keine Unterstützung.

        Funktionsweise der Dual-Sensor-Technologie
        Ihr Fahrrad ist neben einem Rotationssensor auch mit einem Tretkraftsensor ausgestattet. Dieser Sensor erkennt, mit wie viel Kraft Sie in die Pedale des Fahrrads treten. Der Sensor befindet sich am Ausfallende des Fahrrads. Die Kette überträgt die Tretkraft an das Ausfallende, wodurch sich das Ausfallende ein wenig verformt. Diese Verformung misst der Tretkraftsensor in Ihrem Fahrrad. Wenn Sie mit mehr Kraft in die Pedale treten – etwa beim Beschleunigen oder wenn Sie ein Gefälle hochfahren –, ist die Verformung stärker, und Sie erhalten mehr Unterstützung vom Motor. Die Kraft, mit der Sie in die Pedale treten, bestimmt, wie stark der Motor Sie unterstützt – natürlich muss dafür die Motorunterstützung am Display eingeschaltet sein.

      • Was ist der Unterschied zwischen einem Rotations- und einem Tretkraftsensor? Und was spüre ich von diesem Unterschied beim Radfahren?

        Gazelle bietet zwei verschiedene elektrische Fahrradsysteme mit jeweils unterschiedlichen Vorteilen und einem entsprechenden Fahrverhalten. Ein Fahrrad ist nun einmal nicht gleich einem anderen. Die Modelle Gazelle Pure und Plus sowie die Modelle Bloom und Saldo Innergy sind mit einem Rotationssensor ausgestattet. Die Modelle Xtra und Excellent haben zusätzlich einen Tretkraftsensor (Dual Sensor Technology). Aber was bedeutet das nun genau? Und was spüren Sie davon beim Fahren?

        Das System mit Rotationssensor funktioniert ganz einfach. Sobald Sie (vorwärts) in die Pedale treten, sendet der Sensor ein Signal an den Motor. Das spüren Sie direkt an der Unterstützung, die Sie erhalten. Ganz gleich, mit wie viel Kraft Sie treten, die Unterstützung ist immer wirksam. Das ist in der Einfachheit dieses sehr robusten Systems bedingt, wodurch Ihnen komplizierte Reparaturen erspart bleiben!

        Bei den Modellen Xtra und Excellent funktioniert es anders: Hier bestimmt gerade die Kraft, mit der Sie in die Pedale treten, in welchem Maß der Motor Sie unterstützt. Treten Sie mit mehr Kraft, meldet der Tretkraftsensor es dem Motor, und Sie spüren mehr Unterstützung. Eigentlich wie auf einem normalen Fahrrad, nur mit ein wenig Hilfe! 

        Der Rotationssensor sorgt für:
        1. Hohe Zuverlässigkeit (durch seine Unkompliziertheit). Nicht ohne Grund ist dieser Sensortyp in der Automobilindustrie vielfach im Einsatz, etwa in Systemen für ABS und Traktionsregelung.
        2. Die richtige Unterstützung in Situationen, wo zwar in die Pedale getreten wird, aber mit nur wenig Kraft. In diesem Fall hat ein Tretkraftsensor mitunter Schwierigkeiten: wird nun getreten oder nicht?
        3. Sicherheit Der Rotationssensor erkennt, ob vorwärts oder rückwärts getreten wird. Dadurch schaltet sich die Unterstützung, falls die Pedale stillstehen oder rückwärts getreten wird, sofort zuverlässig ab.

        Der Tretkraftsensor sorgt für:
        Ein sehr natürliches Fahrgefühl durch das Messen der Tretkraft. DST vereint somit die Vorteile beider Sensortypen optimal. Dadurch ergibt sich ein äußerst zuverlässiges und sicheres elektronisches System mit einem angenehmen und natürlichen Fahrverhalten.

      • Was ist der Unterschied zwischen einem „normalen“ Motor und einem XT-Motor?

        Der XT-Motor ist seit September 2011 neu in der Kollektion. Dieser Motor ist nicht besser als der jetzige Direct-Drive-Motor, sondern er ist für ein anderes Fahrverhalten geeignet. Je nachdem, wofür Sie das Fahrrad verwenden möchten, können Sie gemeinsam mit Ihrem Gazelle-Händler die Auswahl zwischen einem XT- oder Direct-Drive-Motor treffen. Aber wie unterscheiden sich die beiden Motoren nun genau? Und was spüren Sie davon beim Radfahren?

        Der XT-Motor hat mehr Zugkraft als der Direct-Drive-Motor. Beim Fahren spüren Sie es insofern, als ein XT-Motor auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten mehr Motorunterstützung als der Direct-Drive-Motor bietet. Die Folge ist ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Motoren: Der unterschiedliche Wirkungsgrad, oder anders ausgedrückt, das Maß, in dem Sie den Akku effizient nutzen. Wird die Energie aus dem Motor in erster Linie in Wärme statt in Motorunterstützung umgewandelt, haben Sie einen niedrigen Wirkungsgrad. Dadurch können Sie mit einer Akkuladung weniger Kilometer fahren (= kleiner Aktionsradius). Jeder Motor hat bei einer anderen Geschwindigkeit einen hohen Wirkungsgrad. Darum sind beide Motoren jeweils für ein anderes Fahrverhalten geeignet.

        Bei einem XT-Motor gilt: Auch wenn der Motor viel Unterstützung leistet (zum Beispiel bei einer höheren Geschwindigkeit, beim Hochfahren an einem Gefälle oder bei Gegenwind), haben Sie dennoch einen hohen Wirkungsgrad.  Umgekehrt gilt aber auch: Gibt der Motor wenig Unterstützung, haben Sie einen niedrigen Wirkungsgrad, und Sie fahren folglich weniger Kilometer mit einer Akkuladung. Der Grund ist, dass der Motor mit einem Getriebe ausgestattet ist und es mehr Energie kostet, das Getriebe in Bewegung zu versetzen. Wenn Sie also viel mit niedriger Geschwindigkeit fahren und dabei geringe bis mittlere Unterstützung wünschen, zum Beispiel auf ebener Strecke, dann ist der Direct-Drive-Motor besser geeignet, denn damit erreichen Sie einen höheren Wirkungsgrad und können folglich mehr Kilometer mit einer Akkuladung fahren. Wünschen Sie hingegen viel Motorunterstützung – etwa bei Gegenwind oder beim Hochfahren an Gefällen –, ist ein MT-Motor besser geeignet, denn dann haben Sie neben mehr Unterstützung einen höheren Wirkungsgrad und können folglich mit einer Akkuladung mehr Kilometer fahren. Das Getriebe eines XT-Motors verursacht allerdings lautere Laufgeräusche beim Fahren. Der Motor ist jedoch 0,8 kg leichter als der Direct-Drive-Motor.

        Kurz gesagt heißt das: Ihr Fahrverhalten entscheidet darüber, welcher Motor am besten für Sie geeignet ist. Falls Sie zum Beispiel oft lange Strecken auf ebener Strecke fahren und dabei geringe bis mittlere Motorunterstützung wünschen, ist ein Direct-Drive-Motor für Sie die beste Wahl. Denn so erreichen Sie die größte Reichweite mit einer Akkuladung. Wünschen Sie hingegen zum Beispiel bei niedriger Geschwindigkeit viel Unterstützung – weil Sie es als angenehm empfinden oder weil Sie Gegenwind haben –, dann ist ein XT-Motor bei Ihrem Fahrverhalten besser geeignet. Es empfiehlt sich, die letztendliche Entscheidung im Gespräch mit Ihrem Gazelle-Fachhändler zu treffen! Eine Probefahrt zum Testen beider Motoren sollte dabei nicht fehlen!

      • Ist der Grad der Unterstützung einstellbar?

        Ja, natürlich. Den Grad der Unterstützung können Sie einfach am Display einstellen.

        Je nachdem, ob Sie das Modell Pure, Plus oder Xtra/Excellent Innergy erworben haben, können Sie die Unterstützungsstufe einstellen. Im Benutzerhandbuch ist angegeben, welche Taste bei jedem Display dazu dient. Es gibt vier Unterstützungsmöglichkeiten, die Sie durch mehrfaches Betätigen der Taste auswählen können.

        • Keine Unterstützung: Diese Option wählen Sie, wenn Sie ohne Motorunterstützung selbst mit eigener Kraft fahren möchten.
        • Sparsame Unterstützung: Diese Option kostet Sie minimale Akkukapazität. Die Option wählen Sie bei längeren Entfernungen, oder wenn Sie minimale Unterstützung von Ihrem Motor wünschen.
        • Normale Unterstützung: Mit dieser Option wählen Sie die mittlere Motorunterstützung.
        • Boost-Unterstützung: Diese Option wählen Sie, wenn Sie maximale Unterstützung wünschen, etwa wenn Sie ein Gefälle hochfahren.

      • Wie groß ist der Aktionsradius in den verschiedenen Unterstützungsstufen?

        Beim Kauf Ihres Gazelle Innergy stehen Ihnen vier verschiedene Akkus zur Auswahl: Bronze, Silber, Gold und Platin. Diese vier Akkus unterscheiden sich in ihrer Kapazität: Der bronzefarbene Akku hat eine Kapazität von 252 Wh, der silberne Akku hat eine Kapazität von 324 Wh, der goldene Akku hat eine Kapazität von 396 Wh und der platinfarbene Akku hat eine Kapazität von 504 Wh. Die Anzahl Kilometer, die Sie mit einer Akkuladung fahren können, ist daher auch je nach Akku verschieden.

        Die folgende Übersicht zeigt, wie viele Kilometer Sie mit den verschiedenen Gazelle Innergy Akkus ungefähr fahren können. Die folgenden Werte gelten nicht für die XT Innergy Modelle. In der Praxis kann der Aktionsradius durch mehrere Faktoren etwas größer oder kleiner ausfallen. Einen Einfluss haben zum Beispiel der Reifendruck, aber auch Ihr Gewicht, das Wetter und das Alter des Akkus. Die folgende Übersicht ist deshalb lediglich ein Anhaltspunkt für die Strecke, die Sie mit einer Akkuladung zurücklegen können. Eine Akkuladung der verschiedenen Akkus reicht für ungefähr die folgende Anzahl Kilometer:

        Bronze

        Silber

        Gold

        Platin

        Anzahl Wattstunden (Ampere * Volt):

        7 * 36 = 252 Wh

        9 * 36 = 324 Wh

        11 * 36 = 396 Wh

        14 * 36 = 504 Wh

        Aktionsradius in Stellung „Eco“

        70- 85 km

        130- 170 km

        160- 210 km

        200- 265 km

        Aktionsradius in Stellung „Normal“

        40- 55 km

        50- 80 km

        60- 100 km

        75- 125 km

        Aktionsradius in Stellung „Boost“

        25- 30 km

        35- 45 km

        45- 55

        55- 70 km

        !! Hinweis!! Diese Zahlen gelten für die Innergy-Modelle Pure, Plus, Xtra und Excellent, aber nicht für XT Innergy-Modelle. Je nach Ihrem Modell können die genauen Werte abweichen. Übrigens haben XT-Modelle in flachem Gelände fast denselben Aktionsradius wie Nicht-XT-Modelle.
      • Welche Faktoren haben einen Einfluss auf den Aktionsradius?
        Ihr Aktionsradius hängt ab von der Energiemenge im Akku, von der Voltzahl, mit der das elektrische System arbeitet, und von dem gewünschten Unterstützungsgrad. Zum Vergleich von Fahrradsystemen müssen Sie die Kapazität in Wattstunden (Wh) betrachten (Ampere x Volt), wie Sie es auch von Autos kennen. Das Gazelle Innergy-System liefert 252 Wh und ist damit eines der kraftvollsten Systeme der Niederlande. Mehrere Faktoren haben einen Einfluss auf den tatsächlich erreichten Aktionsradius:
        • Achten Sie auf den richtigen Reifendruck. Bei zu geringem Druck verbrauchen Sie mehr Akkukapazität.
        • Fahren Sie nach Möglichkeit mit einer festen gleichmäßigen Geschwindigkeit. Beschleunigen kostet besonders viel Akkukapazität.
        • Schalten Sie zum Beschleunigen in einen niedrigeren Gang.
        • Beschleunigen Sie nicht mit dem Fahrrad in der Stellung „Boost“, denn dann liefert das Fahrrad besonders viel Unterstützung bei einer niedrigen Geschwindigkeit und verbraucht deshalb mehr Akkukapazität.
        • Laden Sie den Akku bei Zimmertemperatur. Der Akku nimmt bei einer Temperatur von null Grad oder niedriger bis zu 25 % weniger Ladung auf.
        • Wenn Sie den Akku längere Zeit nicht nutzen, empfehlen wir Ihnen, den Akku nicht vollständig aufgeladen aufzubewahren. Das bedeutet: Es sollten höchstens drei oder vier LEDs leuchten. Die gesamte Kapazität des Akkus kann dadurch teilweise verloren gehen.
        Wenn Sie in hügeligem Gelände fahren, sollten Sie beachten, dass dies zusätzliche Akkukapazität kostet.
      • Fährt sich das Fahrrad nicht schwer, wenn der Motor abschaltet oder der Akku leer ist?

        Nein, das Fahrrad ist mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor bzw. einem bürstenlosen Gleichstrom-Getriebemotor ausgestattet. Dadurch verursacht der ausgeschaltete Motor keinen spürbaren Widerstand. Zudem ist der XT-Motor mit einem Freilauf ausgestattet. Deshalb setzt sich das Getriebe nicht in Bewegung, wenn der Motor aus ist. Daneben ist das Fahrrad mit einer Gangschaltung ausgestattet, sodass Sie einen passenden leichten Gang wählen können. Falls Sie mit leerem Akku weiterfahren möchten, empfehlen wir, den Akku kurz aus dem Fahrrad zu nehmen und dann wieder einzustecken, damit der Widerstand durch das Magnetfeld des Motors wegfällt.

      • Wie schnell kann ich mit diesem Fahrrad fahren?

        Das bestimmen Sie selbst. Allerdings bekommen Sie bei einer Geschwindigkeit über 25 km/Stunde keine Unterstützung mehr. Das ist bei Fahrrädern mit Tretunterstützung gesetzlich vorgeschrieben und in der europäischen Norm EN 15194 für Electrically Power Assisted Cycle Fahrräder geregelt.

      • Bietet das Fahrrad auch dann noch Unterstützung, wenn der Akku fast leer ist?

        Ja, Ihr Gazelle Innergy bietet auch dann noch gute Unterstützung, wenn der Akku fast leer ist.

      • Ist ein Fahrrad mit Innergy-System nicht sehr schwer?

        Elektrofahrräder mit Innergy System sind für Fahrräder ihrer Art sehr leicht. Der Motor und der Akku sind allerdings mit zusätzlichem Gewicht verbunden. Der leichte Motor wiegt ca. 3 kg und der herausnehmbare Akku 2,5 kg. Das hängt davon ab, welchen Akku Sie kaufen. Der goldene und platinfarbene Akku sind schwerer (3,6 kg) als der bronzefarbene und silberne Akku (2,5 kg). Folglich müssen Sie rund 5,5 bis 6,6 kg zum Gewicht eines gewöhnlichen Fahrrads hinzurechnen. Ein Orange Pure Innergy mit bronzefarbenem Akku hat ein Gewicht von 24,8 kg.

      • Kann ich wie auf ein normales Fahrrad aufsteigen?

        Grundsätzlich ja. Die Unterstützung setzt erst ein, nachdem das Rad eine halbe Umdrehung ausgeführt hat. Die Unterstützung ist so programmiert, dass sie bei einer Geschwindigkeit von 0 bis 5 km in der Stunde weniger schnell reagiert und weniger stark ist. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht in einem zu hohen Gang fahren: Das kostet Sie und den Akku weniger Energie, und Sie erreichen einen größeren Aktionsradius.

      • Kann ich den Fuß im Stillstand auf dem Pedal lassen?

        Ja, das ist möglich, da Ihr Fahrrad mit einem Rotationssensor ausgestattet ist. Deshalb muss Rotation vorliegen, bevor der Motor Unterstützung bietet. Das ist nicht der Fall, wenn Sie nur den Fuß auf dem Pedal haben.

      • Kann ich mit meinem Innergy auch im Regen fahren?

        Ja, die Innergy-Komponenten sind spritzwassergeschützt nach der Norm IPX4 und funktionieren auch bei Regen. Das System ist allerdings nicht beständig gegen Eintauchen in Flüssigkeiten oder eine Behandlung mit einem Hochdruckreiniger. Reinigen Sie Ihr Fahrrad darum in keinem Fall mit einem Hochdruckreiniger!

      • Kann ich mein Innergy-Fahrrad ohne Display im Regen oder Schnee abstellen?

        Ja, das ist kein Problem, da alle Innergy-Komponenten spritzwassergeschützt sind. Allerdings empfehlen wir Ihnen, auf dem Displayhalter die weiße Abdeckplatte aus Kunststoff (das so genannte Dummy-Display) einrasten zu lassen, damit die Kontaktstifte noch besser geschützt sind.

      • Wie oft muss ich für Service zum Gazelle-Fachhändler?

        Innergy-Komponenten brauchen nicht mehr Wartung als andere Fahrradteile. Das Serviceintervall hängt stark von der Nutzung ab. Es kann allerdings sein, dass bei Ihrem Händler neue Software-Updates für Ihr Fahrrad bereitstehen. Diese Updates installiert Ihr Händler gern kostenlos für Sie bei Ihrer nächsten Inspektion.

      • Wie schalte ich das Fahrrad aus?

        Am besten schalten Sie das Fahrrad mit der Ein/Aus-Taste am Display aus. Wenn Sie diese Taste ca. 5 Sekunden gedrückt halten, schalten Sie das Fahrrad komplett aus. Wenn Sie das Fahrrad irgendwo abstellen und weiter nichts tun, schaltet sich das System automatisch nach 5 Minuten aus. Nach dem Ausschalten der Tretunterstützung können Sie auf Wunsch den Akku herausnehmen und ihn aufladen.

      • Ich habe mein Fahrrad abgestellt, das Display abgenommen, aber das Rücklicht brennt noch. Wie kann das sein?

        Vor dem Abnehmen des Displays empfehlen wir, die Beleuchtung auszuschalten, falls sie leuchtet. Dazu drücken Sie auf die Beleuchtungstaste. Sie können die Ein/Aus-Taste auch 5 Sekunden gedrückt halten - damit schalten Sie alles (einschließlich Beleuchtung) aus. Falls Sie dies nicht tun und das Display abnehmen, während die Beleuchtung noch brennt, dann leuchtet das Rücklicht noch 5 Minuten. Danach wird es automatisch ausgeschaltet.

        Um das leuchtende Rücklicht schneller auszuschalten, setzen Sie das Display wieder am Fahrrad ein und drücken die Beleuchtungstaste.

      • Mein Display fällt manchmal aus. Was kann ich dagegen tun?
        Wir empfehlen Ihnen, Ihren Fachhändler aufzusuchen und die Position und Befestigung des Displayhalters kontrollieren zu lassen. Der Displayhalter darf nämlich nicht zu locker, aber auch nicht zu fest montiert sein und er darf nicht auf der Klingel aufliegen. Das behindert die korrekte Funktion des Displays.

        Kontrollieren Sie auch die drei Kontaktstifte am Displayhalter. Stehen alle drei Stifte gleich hoch? Falls nicht, lassen Sie es bitte bei Ihrem Händler überprüfen.
    • Akkus
      • Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Akkus: Bronze, Silber, Gold und Platin?

        Bei Gazelle stehen Ihnen vier verschiedene Akkupakete zur Auswahl: Bronze, Silber, Gold und Platin. Die vier Akkus haben alle einen anderen Aktionsradius. Die folgende Tabelle zeigt, welche Entfernungen Sie im Schnitt mit den vier verschiedenen Akkus zurücklegen können, und was diese Akkus kosten (bei dem silbernen und goldenen Akku sehen Sie den Aufpreis gegenüber dem bronzefarbenen Akku).

        Zum Vergleich von Akkus eignet sich am besten die Energiemenge in Wattstunden (Wh), die der Akku liefern kann. Je höher die Anzahl Wattstunden, desto größer ist der Aktionsradius Ihres Fahrrads.

        Bronze

        Silber

        Gold

        Platin

        Anzahl Wattstunden (Ampere * Volt):

        7 * 36 = 252 Wh

        9 * 36 = 324 Wh

        11 * 36 = 396 Wh

        14 * 36 = 504 Wh

        Aktionsradius in Stellung „Eco“

        70- 85 km

        130- 170 km

        160- 210 km

        200- 265 km

        Aktionsradius Stellung „Normal“

        40- 55 km

        50- 80 km

        60- 100 km

        75- 125 km

        Aktionsradius in Stellung „Boost“

        25- 30 km

        35- 45 km

        45- 55

        55- 70 km

         Achtung:  Die Größe des Aktionsradius hängt immer auch mit von folgenden Faktoren ab: Beschleunigung, Reifendruck, Fahrergewicht, Fahrgeschwindigkeit, Gelände, Gegenwind und  eingestellte Unterstützung. 

      • Wie lange hält mein Akku?

        Der Akku hat eine Lebensdauer von ca. 600 vollständigen (100%) Entladungen. Nach diesen 600 vollständigen Ladungen garantieren wir, dass die Kapazität noch mindestens 80 % beträgt.

        Teilweise Entladungen zählen dabei auch nur mit dem entsprechenden Anteil mit. Zum Beispiel: Wird der Akku immer nur 20 % entladen, dann hat der Akku eine Lebensdauer von 3000 Ladezyklen. Wir empfehlen, den Akku einmal im Monat ganz leerzufahren (bis die Tretunterstützung aufhört), damit die Akkukapazitätsanzeige möglichst genau funktioniert.

      • Muss mein Akku an das Ladegerät, wenn ich ihn nicht verwende?

        Nein, das ist nicht notwendig. Am besten bewahren Sie den Akku voll aufgeladen an einem trockenen Ort auf. Es ist auch möglich, den Akku im Fahrrad zu lassen. Nach einer Stunde schaltet der Akku automatisch auf Ruhestellung, um Energie zu sparen. Zum „Aufwecken“ des Akkus können Sie ihn einfach in das Fahrrad einsetzen oder die Taste für das Rücklicht drücken.

      • Wie lange dauert das Aufladen des Akkus?

        Den Akku können Sie mit dem mitgelieferten Ladegerät sowohl im Fahrrad als auch außerhalb des Fahrrads aufladen. Dafür können Sie kein anderes Ladegerät verwenden, da dies die Batterie beschädigen kann. Gazelle kann keine Garantie für die Folgen übernehmen. Die gesamte Ladezeit Ihres Akku hängt davon ab,  welchen Akku Sie erworben haben:
        Bronze: 5 Stunden
        Silber: 7 Stunden
        Gold: 9 Stunden
        Platin: 11 Stunden.

        Wenn Sie den Schnelllader verwenden, verkürzt sich die Ladezeit pro Akku:
        Bronze: 2 Stunden
        Silber: 2 Stunden
        Gold: 3 Stunden
        Platin: 4 Stunden

      • Welche Kapazität hat mein Akku?

        Serienmäßig wird das Fahrrad mit einem bronzefarbenen Akku geliefert. Er hat eine Kapazität von 7 Ampere x 36 Volt = 252 Wattstunden. Die drei anderen Akkus haben eine höhere Kapazität:

        Silber:   9 Ampère x 36 Volt = 324 Wattstunden
        Gold:   11 Ampère x 36 Volt = 396 Wattstunden
        Platin:  14 Ampère x 36 Volt = 504 Wattstunden

      • Was muss ich tun, wenn ich meinen Akku eine gewisse Zeit nicht verwende?

        Sie brauchen nichts zu tun. Wenn Sie den Akku eine Stunde lang nicht verwenden, schaltet er in eine Ruhestellung. Dadurch wird kein Strom aus dem Akku entnommen, und die Kapazität bleibt erhalten. Den Akku wecken Sie aus der Ruhestellung auf, indem Sie ihn im Fahrrad einstecken oder auf die Taste für das Rücklicht drücken. Es empfiehlt sich, den Akku nicht vollständig geladen aufzubewahren, sondern dafür zu sorgen, dass zum Zeitpunkt der Aufbewahrung noch eine oder zwei LEDs leuchten.

      • Gibt es spezielle externe Aufladepunkte?

        Die brauchen Sie nicht, denn Sie können den Akku einfach aus dem Fahrrad nehmen und den Flachstecker des Ladegeräts in eine beliebige Steckdose einstecken. Da das Ladegerät so klein und leicht ist, passt es auch immer in eine (Fahrrad-)Tasche. So können Sie unterwegs im Restaurant, im Hotelzimmer oder in Ihrem Auto (mit einem handelsüblichen Spannungswandler für 12 V/230 V, den Sie am Zigarettenanzünder Ihres Autos anschließen) den Akku mit diesem Ladegerät aufladen.

      • Ist der Akku gegen Diebstahl gesichert?

        Ja, der Akku ist mit einem eigenen Akkuschloss sicher am Rahmen befestigt. Das Schloss funktioniert mit demselben Fahrradschlüssel wie das Ringschloss an Ihrem Fahrrad.

      • Wenn es draußen friert, scheint der Akku weniger Energie zu haben. Wie kommt das?

        Bei Temperaturen unter -5 Grad Celsius funktionieren Akkus weniger gut. Abgesehen davon, dass der Akku dann nicht vollständig entladen werden kann, sind keine weiteren Probleme damit verbunden.

      • Wenn ich mein Fahrrad mehrere Tage nicht nutze, bietet der Akku dann keine Unterstützung?

        Wenn das Fahrrad eine Stunde oder länger nicht verwendet wird, schaltet der Akku in eine so genannte Ruhestellung. Die Ruhestellung lässt sich aufheben, indem Sie die schwarze Taste (hinten auf dem Rücklicht) eindrücken oder den Akku im Fahrrad einstecken.

      • Sind Akkus einzeln erhältlich? Ist es sinnvoll, einen zusätzlichen Akku zu haben?

        Bei Ihrem Gazelle-Händler sind Akkus einzeln erhältlich. Falls die Strecke, die Sie ohne Unterbrechung an einem Stück zurücklegen möchten, größer als der Aktionsradius mit Ihrem Akku ist, dann empfiehlt sich ein zusätzlicher Akku (Sie können Ihn einzeln als Zubehör bei Ihrem Gazelle-Händler bestellen). Auch wenn Sie keine Möglichkeit haben, den Akku zwischen zwei langen Fahrten aufzuladen, ist ein zweiter Akku praktisch. Da Sie bei Gazelle vier Akkus zur Auswahl haben, wählen Sie den Akku, der am besten zu Ihrem Fahrverhalten passt. Falls Sie den Aktionsradius Ihres Innergy vergrößern möchten, wählen Sie einen goldenen oder platinfarbenen Akku.

      • Kann ich auch den Akku aus dem Fahrrad meines Partners verwenden?
        Falls Sie und Ihr Partner ein Gazelle Pure Innergy oder Gazelle Pure Innergy Plus haben, können Sie die Akkus austauschen.
        Bei den Modellen Xtra und Excellent wird die Akkunummer in das Fahrrad einprogrammiert. Deshalb ist es nicht möglich, den Akku Ihres Partners zu verwenden. Falls Sie jedoch Wert darauf legen, können Sie mit beiden Fahrrädern (inklusive Akkus) zum Händler gehen und beide Akkus auf die Fahrräder programmieren lassen. Nach dieser Registrierung können Sie die Akkus einfach austauschen. Wenn der Akku nicht programmiert ist und Sie einen anderen als Ihren eigenen Akku in das Fahrrad einsetzen, zeigt das Display die Fehlermeldung A1 an.
      • Funktioniert die Beleuchtung auch bei leerem Akku?

        Im Akku bleibt immer eine gewisse Reservekapazität an Energie übrig. Diese Energie reicht mehr als aus, um das Licht noch einige Stunden leuchten zu lassen.

      • Was sehe ich, wenn der Akku am Aufladen ist?
        Der Akku kann innerhalb und außerhalb des Fahrrads mit dem mitgelieferten Ladegerät aufgeladen werden. Auf dem Markt sind verschiedene Akkutypen erhältlich:
        - Akkus, bei denen alle Lampen während des Ladevorgangs leuchten oder blinken. Diese Lampen
        gehen wieder aus, nachdem der Akku voll aufgeladen ist.
        - Akkus, bei denen eine Lampe während des Ladevorgangs blinkt. Nach dem Laden erlischt diese Lampe wieder.

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