Möchtest du mit dem E-Bike zur Arbeit fahren, entspannte Touren machen oder längere Strecken zurücklegen? Dann spielt der Motor eine entscheidende Rolle. Der richtige E-Bike-Motor bestimmt, wie natürlich sich die Unterstützung anfühlt, wie viel Kraft du bekommst und wie dein Fahrerlebnis insgesamt ist.
Doch welcher Motor passt am besten zu dir? Auf dieser Seite erfährst du, wie E-Bike-Motoren funktionieren, worin sich die verschiedenen Motortypen unterscheiden und warum sich so viele Radfahrende für ein E-Bike mit Mittelmotor entscheiden.
Bevor du dich für einen E-Bike-Motor entscheidest, ist es hilfreich zu verstehen, wie er funktioniert. Ein E-Bike kombiniert deine Tretkraft mit der Unterstützung eines Elektromotors. Diese Unterstützung kommt vom Akku, der auf oder im Rahmen sitzt.
Intelligente Sensoren messen unter anderem:
Deine Tretkraft
Deine Tretfrequenz
Auf Basis dieser Daten bestimmt der Motor, wie viel Unterstützung du bekommst. So fühlt sich ein modernes E-Bike natürlich und komfortabel an.
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Die Leistung eines E-Bike-Motors wird in Newtonmetern, kurz Nm, angegeben. Das nennt man auch Drehmoment. Je höher das Drehmoment, desto mehr Unterstützung bekommst du beim Fahren.
Für die meisten Radfahrenden bietet ein Motor mit 50 Nm mehr als genug Unterstützung. Beachte aber: Ein stärkerer Motor braucht in der Regel auch mehr Energie aus dem Akku.
Die Position des Motors hat einen großen Einfluss darauf, wie sich ein E-Bike fährt. Es gibt drei verschiedene Motorpositionen:
Mittelmotor
Vorderradmotor
Hinterradmotor
Bei Gazelle findest du ausschließlich E-Bikes mit Mittelmotor.
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Der Mittelmotor ist der beliebteste Motor für Elektrofahrräder. Da der Motor zentral und tief im Rahmen sitzt, liegt der Schwerpunkt des Fahrrads genau in der Mitte. Das sorgt für ein stabiles Fahrverhalten und ein natürliches Fahrgefühl.
Vorteile eines Mittelmotors:
- Natürliches Fahrgefühl
- Kraftvolle Unterstützung
- Gute Gewichtsverteilung
- Stabiles Fahrverhalten
- Einfache Wartung
Der Mittelmotor nutzt sowohl einen Tretkraftsensor als auch einen Rotationssensor. Dadurch fühlt sich die Unterstützung direkt und natürlich an.
Suchst du ein Elektrofahrrad, das komfortabel fährt und kraftvoll unterstützt? Dann ist ein Mittelmotor eine ausgezeichnete Wahl.
Deshalb setzt Gazelle ausschließlich auf E-Bikes mit Mittelmotor.
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Bei einem Vorderradmotor – oder Frontmotor – befindet sich der Motor im Vorderrad. Die Unterstützung fühlt sich an, als würde man nach vorne gezogen.
Vorteile:
- Günstiger Anschaffungspreis
Nachteile:
- Weniger natürliches Fahrgefühl
- Mehr Gewicht auf dem Vorderrad
- Höheres Risiko, wegzurutschen
- Die Wartung am Vorderrad ist aufwendiger
E-Bikes mit Vorderradmotor sind bei Gazelle nicht erhältlich.
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Ein Hinterradmotor – oder Heckmotor – bietet Unterstützung vom Hinterrad aus. Dadurch fühlt sich die Unterstützung natürlicher an als bei einem Vorderradmotor.
Vorteile:
- Sportliches Fahrgefühl
- Direkter Antrieb
Nachteile:
- Aufwändigere Wartung
- Bei einem platten Hinterreifen schwieriger zu handhaben
- Weniger optimale Gewichtsverteilung als bei einem Mittelmotor
E-Bikes mit Hinterradmotor sind bei Gazelle nicht erhältlich.
Natürlich möchtest du wissen, welcher Motor für dein E-Bike die beste Wahl ist. Jede Motorposition hat ihre Vor- und Nachteile. Die meisten E-Bikes werden heute jedoch mit einem Mittelmotor angetrieben, und das aus gutem Grund:
Mittelmotoren:
+ sind leistungsstarke Motoren mit viel Unterstützung
+ fühlen sich natürlich an
+ fahren sich wie ein normales Fahrrad
+ bieten eine gute Gewichtsverteilung
+ beeinflussen durch ihre Position weder Reparatur noch Austausch der Räder
Gazelle bietet E-Bikes mit Bosch-Mittelmotor und Shimano-Steps-Mittelmotor an. Beide Systeme sitzen zentral und tief im Rahmen und sorgen dadurch für ein stabiles, leicht zu fahrendes E-Bike.
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Der Bosch-Mittelmotor ist eines der am weitesten verbreiteten Motorsysteme für E-Bikes. Er gilt seit Jahren als besonders zuverlässig, und durch die tiefe Position liegt das Rad stabil auf der Straße. Zusammen mit einem leichten Antrieb kannst du damit entspannt von A nach B fahren. Die Motoren gibt es in zwei Varianten: Active Line (Plus) für Freizeitradler und Performance Line (Speed) für sportliche Fahrten.
Der Shimano Steps Mittelmotor kombiniert geringes Gewicht mit einem natürlichen Fahrgefühl. Dank der zentralen Platzierung des Motors bleibt das Fahrrad stabil und wendig.
Vorteile von Shimano Steps:
Leichtbauweise
Natürliche Unterstützung
Kompaktes System
Alltagstauglich
Automatische, auf deine Fahrt abgestimmte Unterstützung
Zusätzlich bietet Shimano Steps smarte Funktionen wie den Start Mode, der beim erneuten Anfahren automatisch einen leichteren Gang wählt.
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Am besten vergleichst du E-Bike-Motoren, indem du das Fahrgefühl selbst erlebst. Mach eine Probefahrt bei einem Gazelle-Händler oder besuche das Testzentrum in Rumst. So spürst du sofort den Unterschied zwischen den verschiedenen Motorsystemen und findest heraus, welches E-Bike am besten zu deinen Fahrten passt.
Einen „besten“ Motor gibt es nicht unabhängig vom Einsatzzweck – es kommt darauf an, wie und wo du fährst. Für Stadtfahrten und den Arbeitsweg reicht ein leiser, sanfter Motor meist aus; für Berge, lange Touren oder höhere Zuladung brauchst du mehr Drehmoment (Nm).
Gazelle setzt deshalb bewusst auf bewährte Bosch- und Shimano-Mittelmotoren: zuverlässig, angenehm in der Unterstützung und mit einem starken Service- und Händlernetz in Deutschland. Besonders wichtig ist dabei, dass Motor, Akku und Software perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Mittelmotoren von Bosch und Shimano sind für ihre hohe Zuverlässigkeit, die langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen und ein starkes Servicenetz bekannt. Trotzdem kann jeder Motor gelegentlich Probleme machen – oft wegen Feuchtigkeit, lockerer Verbindungen oder eines verrutschten Akkus, und längst nicht immer wegen des Motors selbst.
Die meisten Störungen lassen sich mit ein paar einfachen Kontrollen beheben. Hier erfährst du, wie du das selbst lösen kannst und wann es besser ist, einen Gazelle-Fachhändler aufzusuchen: Probleme mit dem Motor.
In Deutschland und in der gesamten EU ist ein E-Bike bzw. Pedelec gesetzlich auf 250 Watt Dauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h begrenzt. Viel wichtiger als die Wattzahl ist daher das Drehmoment in Newtonmetern (Nm): Es bestimmt die Kraft beim Anfahren, am Berg und bei höherer Zuladung.