Beratung zu E-Bike

E-Bike-Motor Vergleich

Welcher Motor ist der richtige für mich?

Möchten Sie zur Arbeit mit Ihrem Elektrofahrrad pendeln und am Wochenende lange Radtouren unternehmen? Mit unseren E-Bikes ist keine Herausforderung zu groß. Es ist jedoch schwierig, die verschiedenen Motortypen im Auge zu behalten: Welcher E-Bike-Motor passt am besten zu Ihren Anforderungen? Wir haben alle wichtigen Informationen zu Mittel-, Heck- und Frontmotoren für Sie aufgelistet!

E-Bike Mittelmotor: Der kraftvolle Standard

Du bist auf der Suche nach einem E-Bike mit leistungsstarker Unterstützung, die sich natürlich und komfortabel anfühlt? Dann solltest du dir unsere Modelle mit einem Mittelmotor genauer anschauen. 

In den letzten Jahren haben sich E-Bikes mit Mittelmotoren zum gängigen Standard entwickelt. Durch Rotations- und Tretkraftsensoren erhältst du beim Radfahren die optimale Unterstützung und dein E-Bike fährt sich ganz natürlich wie ein Fahrrad ohne Motor. Durch die Positionierung des Antriebs im Tretlager des E-Bikes ist zudem ein optimaler Schwerpunkt gewährleistet und sorgt für ein stabiles Fahrgefühl. 

E-Bikes mit Mittelmotor sind zwar teurer als jene mit einem Hinterrad- oder Frontmotor, allerdings bietet die Position des Mittelmotors einen sehr großen Wartungsvorteil: Sollte eines deiner Räder beschädigt sein, ist die Reparatur genauso einfach wie bei einem normalen Fahrrad. 

Ein E-Bike mit Mittelmotor ist also die optimale Wahl für dich, wenn du eine kraftvolle Unterstützung beim Fahren benötigst und das natürliche Fahrgefühl eines Non-E-Bikes zu schätzen weist.

E-Bike Mittelmotor: Der kraftvolle Standard

E-Bike Frontmotor: Mit Zug nach vorne

Eine kostengünstige Alternative zum Mittelmotor bieten E-Bikes mit Frontmotor. Die Unterstützung fühlt sich so an, als würdest du nach vorne gezogen werden. Hierfür sorgt ein Rotationssensor im Vorderrad, bei manchen Modellen ist dieser mit einem Tretkraftsensor kombiniert, um die optimale Beschleunigung zu erzeugen.

Beim Kauf eines E-Bikes mit Vorderradmotor sollte man bedenken, dass das Lenkverhalten im Vergleich zu E-Bikes mit Mittemotor oder nicht-motorisierten Fahrrädern anders ist. Um das zusätzliche Gewicht im Vorderrad auszugleichen, empfiehlt sich bei E-Bikes mit Frontmotor ein Akku unter dem Gepäckträger. So hat das E-Bike eine bessere Balance und Gewichtsverteilung.

E-Bike Frontmotor: Mit Zug nach vorne

E-Bike Mittelmotor

Bosch mittelmotor

Der robuste Bosch-Motor ist sowohl für Alltagsfahrten als auch für längere Fahrten ideal. Mit einem Drehmoment von 48 Nm bis maximal 60 Nm hilft es nicht nur auf ebenen Flächen, sondern auch in hügeligem Gelände.Der robuste Bosch-Motor ist sowohl für Alltagsfahrten als auch für längere Fahrten ideal. Mit einem Drehmoment von 48 Nm bis maximal 60 Nm hilft es nicht nur auf ebenen Flächen, sondern auch in hügeligem Gelände.

Lesen Sie mehr über Bosch E-Bike

Shimano Steps mittelmotor

E-bike mit Shimano Steps Motor

Dieser leichte und leistungsstarke Shimano Steps-Motor in der Mitte ist sowohl für Alltagsfahrten als auch für längere Strecken ideal. Mit einem maximalen Drehmoment von 50 Nm hilft es nicht nur auf ebenen Flächen, sondern auch in hügeligem Gelände.

Lesen Sie mehr über Shimano E-Bike

Der Motor mit Schubkraft

E-Bike Hinterradmotor

Ist der Motor des E-Bikes im Hinterrad verbaut, fühlt sich die Unterstützung durch den Motor wie ein Anschub von hinten an. Bei einem Hinterradmotor verlagert sich der Schwerpunkt Ihres E-Bikes in den hinteren Bereich, vor allem, wenn der Akku am Gepäckträger befestigt ist. Durch die Positionierung des Akkus im Rahmen kann der Schwerpunkt ausgeglichen werden – trotzdem haben E-Bikes mit Hinterradmotor eine geringere Reichweite als Modelle mit einem Mittelmotor. 

E-Bikes mit Hinterradmotor werden bei Gazelle nicht verkauft.

Die Nachteile überwiegen

E-Bike Heckmotor

Der Motor im Hinterrad hat einen entscheidenden Vorteil zum Mittelmotor: Er ist deutlich geräuscharmer, sodass sie die Unterstützung akustisch kaum wahrnehmen. Dennoch überwiegen bei dieser Motorisierung die Nachteile: Pannen am Hinterrad lassen sich nur sehr schwer reparieren, der Schwerpunkt des Rades sorgt für ein unnatürliches Fahrgefühl und der Motor arbeitet nicht effizient.

Aus diesem Grund verbauen wir in unseren Gazellen nur noch Front- und Mittelmotoren.

Wie funktioniert ein E-Bike-Motor?

Verschiedene Sensoren sorgen für die Steuerung des E-Bike-Motors. Anhand des Drehmoments, der Geschwindigkeit und Trittfrequenz berechnet die Steuereinheit die Leistung des Motors. Je nachdem, welchen Fahrmodus du eingestellt hast, ist die Unterstützung unterschiedlich stark. Durch die dauerhafte Messung des Tretverhaltens sorgt der E-Bike-Motor für eine harmonische und beinahe lautlose Tretunterstützung.

Motordrehmoment und Leistung

Die Leistung des Motors bestimmt den Grad der Unterstützung beim Radfahren. Das Motordrehmoment (Drehkraft) wird in Newtonmetern (Nm) ausgedrückt. Je höher der Nm-Wert, desto mehr Hilfe kann der Motor leisten. Wenn Sie häufig bergauf fahren, kann ein leistungsstarker Motor (mindestens 40 Nm) Ihnen dabei einen guten Schub nach vorne geben.

Wenn Sie viel auf ebenen Straßen fahren, bietet Ihnen ein weniger leistungsstarker Motor (10 bis 30 Nm) die nötige Hilfe. Denken Sie daran, dass ein leistungsstarker Motor mehr Strom aus der Batterie bezieht. Je höher das von einem Motor abgegebene Drehmoment ist, desto kürzer ist der Zeitraum, in dem die Batterie Leistung zur (Pedal-) Unterstützung liefern kann.