E-Bike Motoren im Überblick

Wie funktioniert ein E-Bike-Motor?

Bevor du dich für einen E-Bike-Motor entscheidest, ist es hilfreich zu verstehen, wie er funktioniert. Ein E-Bike kombiniert deine Tretkraft mit der Unterstützung eines Elektromotors. Diese Unterstützung kommt vom Akku, der auf oder im Rahmen sitzt.

Intelligente Sensoren messen unter anderem:

Auf Basis dieser Daten bestimmt der Motor, wie viel Unterstützung du bekommst. So fühlt sich ein modernes E-Bike natürlich und komfortabel an.

Wie viel Leistung ist für ein E-Bike ausreichend?

Die Leistung eines E-Bike-Motors wird in Newtonmetern, kurz Nm, angegeben. Das nennt man auch Drehmoment. Je höher das Drehmoment, desto mehr Unterstützung bekommst du beim Fahren.

Für die meisten Radfahrenden bietet ein Motor mit 50 Nm mehr als genug Unterstützung. Beachte aber: Ein stärkerer Motor braucht in der Regel auch mehr Energie aus dem Akku.

Geeignet für

  • 40 NmFahrten in der Stadt und auf flachen Strecken
  • 50 NmRegelmäßiges Pendeln und den Alltag
  • 60 Nm oder mehrHügeliges Gelände und längere Strecken
Drehmoment
Geeignet für
40 Nm
Fahrten in der Stadt und auf flachen Strecken
50 Nm
Regelmäßiges Pendeln und den Alltag
60 Nm oder mehr
Hügeliges Gelände und längere Strecken

Die verschiedenen E-Bike-Motoren: Vor- und Nachteile

Die Position des Motors hat einen großen Einfluss darauf, wie sich ein E-Bike fährt. Es gibt drei verschiedene Motorpositionen:

  • Mittelmotor

  • Vorderradmotor

  • Hinterradmotor

Bei Gazelle findest du ausschließlich E-Bikes mit Mittelmotor.

Welcher E-Bike-Motor ist der beste?

Natürlich möchtest du wissen, welcher Motor für dein E-Bike die beste Wahl ist. Jede Motorposition hat ihre Vor- und Nachteile. Die meisten E-Bikes werden heute jedoch mit einem Mittelmotor angetrieben, und das aus gutem Grund:

Mittelmotoren:
+ sind leistungsstarke Motoren mit viel Unterstützung
+ fühlen sich natürlich an
+ fahren sich wie ein normales Fahrrad
+ bieten eine gute Gewichtsverteilung
+ beeinflussen durch ihre Position weder Reparatur noch Austausch der Räder

Welche E-Bike-Motoren bieten die Gazelle an?

Gazelle bietet E-Bikes mit Bosch-Mittelmotor und Shimano-Steps-Mittelmotor an. Beide Systeme sitzen zentral und tief im Rahmen und sorgen dadurch für ein stabiles, leicht zu fahrendes E-Bike.

Bosch-Mittelmotor

Der Bosch-Mittelmotor ist eines der am weitesten verbreiteten Motorsysteme für E-Bikes. Er gilt seit Jahren als besonders zuverlässig, und durch die tiefe Position liegt das Rad stabil auf der Straße. Zusammen mit einem leichten Antrieb kannst du damit entspannt von A nach B fahren. Die Motoren gibt es in zwei Varianten: Active Line (Plus) für Freizeitradler und Performance Line (Speed) für sportliche Fahrten.

Erfahre mehr über Bosch-Mittelmotoren

Shimano Steps E-Bike Mittelmotor

Erfahre mehr über Shimano-E-Bike-Motoren

Welcher E-Bike-Motor passt zu dir? Komm zum Testen vorbei!

Am besten vergleichst du E-Bike-Motoren, indem du das Fahrgefühl selbst erlebst. Mach eine Probefahrt bei einem Gazelle-Händler oder besuche das Testzentrum in Rumst. So spürst du sofort den Unterschied zwischen den verschiedenen Motorsystemen und findest heraus, welches E-Bike am besten zu deinen Fahrten passt.

Häufig gestellte Fragen zu E-Bike-Motoren

Einen „besten“ Motor gibt es nicht unabhängig vom Einsatzzweck – es kommt darauf an, wie und wo du fährst. Für Stadtfahrten und den Arbeitsweg reicht ein leiser, sanfter Motor meist aus; für Berge, lange Touren oder höhere Zuladung brauchst du mehr Drehmoment (Nm).

Gazelle setzt deshalb bewusst auf bewährte Bosch- und Shimano-Mittelmotoren: zuverlässig, angenehm in der Unterstützung und mit einem starken Service- und Händlernetz in Deutschland. Besonders wichtig ist dabei, dass Motor, Akku und Software perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Mittelmotoren von Bosch und Shimano sind für ihre hohe Zuverlässigkeit, die langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen und ein starkes Servicenetz bekannt. Trotzdem kann jeder Motor gelegentlich Probleme machen – oft wegen Feuchtigkeit, lockerer Verbindungen oder eines verrutschten Akkus, und längst nicht immer wegen des Motors selbst.

Die meisten Störungen lassen sich mit ein paar einfachen Kontrollen beheben. Hier erfährst du, wie du das selbst lösen kannst und wann es besser ist, einen Gazelle-Fachhändler aufzusuchen: Probleme mit dem Motor.

In Deutschland und in der gesamten EU ist ein E-Bike bzw. Pedelec gesetzlich auf 250 Watt Dauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h begrenzt. Viel wichtiger als die Wattzahl ist daher das Drehmoment in Newtonmetern (Nm): Es bestimmt die Kraft beim Anfahren, am Berg und bei höherer Zuladung.